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Gebäudeschadstoffuntersuchungen








30.10.2017 

Estrich, Holzdielen, Zementmörtel, Putz, Fliesenkleber, Fußbodenbeläge, Fensterbänke, Fugenvergussmassen, Dämmplatten, Styropor, Hohlraumdämmung, Konstruktionshölzer, Wellzementplatten, Fassadenplatten…

... alles Baustoffe, die in fast jedem Gebäude zu finden sind

Asbest, Polychlorierte Biphenyle (PCB), Pentachlorphenol (PCP), Lindan, Kohlenwasserstoffe, Künstliche Mineralfasern (KMF), Chromat, Blei, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), Hexabromcyclododecan (HBCD)….

… alles Schadstoffe, die leider ebenfalls in fast allen Gebäuden (je nach Baujahr) zu finden sind.

Schadstoffe sind meist nicht direkt zugänglich, sondern in den Baustoffen „versteckt“ enthalten. Selbst wenn diese Schadstoffe im Bestand keine Probleme verursachen bzw. mögliche Belastungen durch geeignete Maßnahmen minimiert werden können, müssen spätestens beim Rückbau Konzepte für den Umgang mit den Schadstoffen entwickelt werden. Da beim Rückbau einerseits der Arbeitsschutz gegenüber Schadstoffen und andererseits die Anforderung an eine möglichst hohe, aber schadlose Wiederverwertung von Baustoffen beachtet werden muss. Dabei kann eine nicht ausreichende Separierung von schadstoffbelasteten Baustoffen dazu führen, dass im Extremfall der gesamte entstehende Bauschutt nicht verwertet werden kann. Des Weiteren führt die  Nichtberücksichtigung von Arbeitsschutzanforderungen immer wieder zu (zumindest zeitweisen) Stilllegungen von Abbruch-Baustellen und damit zu meist teuren „Nachträgen“ für die notwendigen Schutzmaßnahmen.

Daher ist es unerlässlich, im Vorfeld eines geplanten Gebäudeabbruchs Grundlagen zu ermitteln, um im Rahmen eines „Kontrollierten Gebäuderückbaus“ diese schad- bzw. gefahrstoffbelasteten Bauteile und Materialien vor dem eigentlichen Abbruch der Gebäudesubstanz zu entfernen.

Diese Grundlagenermittlung wird in Form einer „Gebäudeschadstoffuntersuchung“ durchgeführt. Eine solche Untersuchung setzt dabei nicht nur umfassende Kenntnisse zu Schadstoffen, sondern vor allem auch zu den in unterschiedlichen Zeiten eingesetzten Baustoffen und Bauweisen voraus.

Vor dem Hintergrund des Abzugs der britischen Streitkräfte aus Deutschland und der Standortkonzentration bei der Bundeswehr sind wir bei der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH aktuell mit vielen Gebäudeschadstoffuntersuchungen bei militärischen Liegenschaften befasst. Aber auch bei vielen Wohn-, Geschäfts- und Gewerbegebäuden aus den 1950er bis 1970er Jahren steht jetzt ein (Teil-) Rückbau an – also auch im „zivilen“ Bereich sehr viel Arbeit!

Nähere Informationen gibt gerne Stephan Bauer!



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