Sanierung der ehem. Wurfscheibenschie▀anlage Mollenkotten in Wuppertal

Zielsetzung der Sanierung der ehemaligen Wurfscheibenschießanlage Mollenkotten war es, die vorhandene Bleibelastung im obersten Bodenhorizont (Ah-Horizont) innerhalb einer sogenannten Kernzone zu entfernen und damit Schadstoffausträge zum Schutz des Grundwassers soweit wie möglich zu unterbinden bzw. zu minimieren.

Innerhalb der Sanierungsfläche von 37.000 m² musste im Vorfeld der Sanierungsarbeiten der Baumbestand entfernt werden. Wurzelstöcke sowie generell der Ah-Horizont in der Sanierungsfläche wurden bis in eine Tiefe von im Mittel 20 cm unter Geländeoberkante gefräst.

Der gefräste Boden wurde komplett mit den ebenfalls gefrästen Wurzelstöcken abgetragen und zur Fläche des Sicherungsbauwerkes transportiert. Insgesamt wurden rund 7.300 m³ kontaminierter Boden eingebaut und rundherum (Basis- und Oberflächenabdichtung) mit einer Kunststoffdichtungsbahn (d = 2,5 mm) eingekapselt. Als Abschluss wurden noch Gasfenster eingebaut und eine Rekultivierungsschicht aufgebracht.

Die gesamten Sanierungsarbeiten wurden von uns geplant, fachgutachterlich und entsprechend der Belange für Arbeiten in kontaminierten Bereichen (BGR 128 / SiGeKo) begleitet und überwacht. Außerdem wurden die örtliche Bauüberwachung und die Bauoberleitung von uns ausgeführt. 



Ansprechpartner beim Auftraggeber:
Herr Hubert Leonard Nobis

Stadt Wuppertal
Ressort Umweltschutz, Rathaus - Geb. C -
Untere Bodenschutzbehörde
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal

Tel.: (02 02) 5 63 - 50 12



E-Mail: Hubert.Nobis@stadt.wuppertal.de

Ansprechpartner bei der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH:
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Lampe