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Bodenluft- u. Grundwassermonitoring Altlast „Mühlenstraße“ in Leopoldshöhe
02.07.2009 Die Altablagerung „Mühlenstraße“ war in den Jahren 1960 - 1974 eine öffentliche Abfalldeponie der Gemeinde Leopoldshöhe. Auf ca. 2 Hektar Ziegeleigrubenfläche wurden damals ca. 150.000 m³ Bauschutt, Haus-, Gewerbe-, Industrieabfälle, Bodenaushub und Gartenabfälle abgelagert. Im Randbereich der Altablagerung befinden sich 10 Wohnhäuser und 5 Gewerbebetriebe.Die Gemeinde Leopoldshöhe ließ in den Jahren 2004 bis 2008 eine von der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH geplante und von der Martin Ahle GmbH & Co. KG ausgeführte Sanierung der Altlast „Mühlenstraße“ durchführen.
Die wichtigsten Sanierungsmaßnahmen waren:
- Bau einer Oberflächenabdichtung, um die Sickerwasserneubildung durch Niederschläge und somit die Grundwasserbelastung zu minimieren.
- Errichtung von Entgasungsgräben und -fenstern im Randbereich der Altlast, um eine Deponiegas-Migration zur Randbebauung zu unterbinden
Zur Kontrolle der Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen während der Bauphase wurde ein begleitendes Bodenluft- und Grundwassermonitoring durchgeführt. Konkret: Die Bodenluft im Nahbereich der Wohnhäuser wurde alle 2 Monate auf übliche Deponie- und Spurengase gemessen. Das abstromige Grundwasser wurde einmal jährlich auf deponietypische Leitparameter untersucht.
Seit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten wird sowohl ein vierteljährliches Bodenluftmonitoring an 15 Bodenluftmessstellen und 24 Gasfenstern als auch ein jährliches Grundwassermonitoring an 7 Messstellen durchgeführt.
Die über einen langen Zeitraum erhobenen Daten der Bodenluft- und Grundwasserqualität während und nach der Sanierung ermöglichen künftig eine Beurteilung des Sanierungserfolges und dokumentieren damit den Schutz des Grundwassers und die Sicherheit für die Anwohnergrundstücke.
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